Bundesliga

Die Bundesliga ist die höchste Spielklasse im deutschen Profifußball. fussballwissen.de hat die interessantesten Fakten zusammengestellt.

Bundesligavereine

Welcher Verein ist noch nie abgestiegen?

In über 50 Jahren Bundesliga haben 53 Mannschaften um die Deutsche Meisterschaft gespielt. Nur sechs Vereine sind bisher noch nie abgestiegen:

  • Hamburger SV (seit 1963/64 in der Bundesliga)
  • FC Bayern München (seit 1965/66 in der Bundesliga)
  • Bayer 04 Leverkusen (seit 1979/80 in der Bundesliga)
  • VfL Wolfsburg (seit 1997/98 in der Bundesliga)
  • TSG 1899 Hoffenheim (seit 2008/09 in der Bundesliga)
  • FC Augsburg (seit 2011/12 in der Bundesliga)

Der Hamburger SV ist der Dino der Liga – der Verein spielt seit der Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 erstklassig. Der HSV ist damit der einzige Verein, der durchgängig in der Bundesliga vertreten war.

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Welche Mannschaft spielt am längsten in der Bundesliga?

Der einzige Verein der seit Bestehen der Bundesliga keine einzige Saison verpasst hat, ist der Hamburger SV. Diese Tatsache hat dem HSV auch den Beinamen „Bundesligadino“ eingebracht.

Werder Bremen, Bayern München und der VFB Stuttgart sind immerhin schon seit über 50 Jahren in der Bundesliga. Kaiserslautern ist zur Saison 2015/2016 der einzige Verein unter den ersten zehn Vereinen mit den meisten Jahren in der Bundesliga, der aktuell nicht in der 1. Bundesliga vertreten ist. Die letzten Jahre hatte der HSV stets mit dem Abstieg zu tun, aber konnte sich in letzter Sekunde vor dem Abstieg retten.

Die meisten Traditionsvereine sind heute noch in der 1. oder 2. Bundesliga vertreten. Auf Platz 24 steht allerdings der KFC Uerdingen 05, der insgesamt 14 Jahre in der Bundesliga gespielt hat, heute jedoch fünftklassig ist. KFC Uerdingen war früher als Bayer Uerdingen bekannt und wurde ebenso wie Leverkusen vom Pharmakonzern Bayer gesponsert. Nach der Saison 1994/95, in der man gegen den Abstieg spielte, entschied sich Bayer dazu als Sponsor zurückzutreten. Infolge dieser Entscheidung und Fehler vom Managment ist der Verein in den letzten Jahren aus dem Profifußball verschwunden.

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Welcher Bundesligaverein ist am häufigsten abgestiegen?

Keine Mannschaft ist so oft aus der Bundesliga abgestiegen wie der 1. FC Nürnberg. Mit acht Abstiegen liegen die Franken noch vor Arminia Bielefeld mit immerhin 7 Abstiegen.

Der 1.FC Köln schaffte es bisher als einzige Mannschaft, dreimal hintereinander nach einem Aufstieg direkt wieder abzusteigen: 2002, 2004 und 2006.

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Welche Bundesligavereine sind noch nie Meister geworden?

Von den 18 Bundesligisten der Saison 2017/2018 sind insgesamt 10 Mannschaften noch nie Meister geworden. Von den 10 Vereinen ohne Meistertitel, waren drei immerhin schon Vizemeister. Hertha BSC Berlin hätte es in der Saison 1974/75 fast geschafft Meister zu werden, musste sich aber mit 6 Punkten Rückstand Borussia Mönchengladbach geschlagen geben.

Bayer 04 Leverkusen ist seit 1963 schon fünfmal Vizemeister geworden und hat sich deshalb auch den Spitznamen „Vizekusen“ verdient. Der FC Schalke 04 ist sogar schon sechsmal Vizemeister geworden ohne jemals die Meisterschaft tatsächlich zu gewinnen.

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Welcher Verein wurde am häufigsten Vizemeister?

Seit Bestehen der Bundesliga ist kein Verein häufiger Vizemeister geworden, als der FC Bayern München. Der Rekordmeister ist mit 9 Platzierungen auf Platz Zwei, gleichzeitig deutscher Rekord-Vizemeister. Der FC Schalke 04 ist der Verein mit den meisten Vizemeisterschaften, dem es noch nie gelungen ist eine Meisterschaft zu gewinnen.

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Welcher Verein hat das größte Spielfeld?

Das größte Spielfeld der Bundesliga ist der Rasen in der Veltins-Arena vom FC Schalke 04. Das Spielfeld hat die Maße 118x79m. Der Signal-Iduna-Park von Borussia Dortmund ist das zweitgrößte Spielfeld mit 115x75m. Borussia M’Gladbach hat mit 111x72m das drittgrößte Spielfeld. Das Standardmaß der Bundesliga beträgt 105x68m. Dies ist die Spielfeldgröße der 15 übrigen Vereine.

Laut FIFA Vorgaben dürfen Spielfelder zwischen 90 und 120 Meter lang und zwischen 45 und 90 Meter breit sein. 105x68m ist die von der FIFA vorgegebene Norm bei Länderspielen. Spielfeldverkleinerungen sind für die Vereine kein Problem. In dem Fall werden einfach die Linien neu gezogen und die Tore etwas nach vorne versetzt.

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Welcher Verein war in der Bundesliga am längsten ohne Torerfolg?

Die längste Serie ohne Torerfolg in der Bundesliga hält der 1.FC Köln. In der Saison 2001/2002 gelang den Kölnern in 10 Spielen in Folge kein einziges Tor. 1034 Minuten brauchte die zunehmends deprimierte Mannschaft des 1.FC Köln bis sie schließlich wieder einnetzen konnte. Ausgerechnet Thomas Cichon brach den Bann mit seinem ersten Bundesligator in 100 Einsätzen. Am Ende der Saison standen die Kölner auf dem 17. Tabellenplatz und stiegen als offensivschwächstes Team der Saison in die 2.Liga ab.

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Bundesligaspieler

Welcher Spieler gewann am häufigsten die Deutsche Meisterschaft?

In der Geschichte der Bundesliga gibt es vier Spieler, die die Deutsche Meisterschaft häufiger erringen konnten als jeder andere Spieler: Oliver Kahn, Philipp Lahm, Mehmet Scholl und Bastian Schweinsteiger. Jeder von ihnen wurde jeweils acht Mal Deutscher Meister.

Lothar Matthäus, Klaus Augenthaler und Alexander Zickler gewannen jeweils sieben Deutsche Meisterschaften

Jeder der genannten Spieler seine Meistertitel ausschließlich mit dem FC Bayern München. Doch wann wurde jeweils die Schale in den Himmel gereckt?

  • Mehmet Scholl (8x): 1994, 1997, 1999, 2000, 2001, 2003, 2005, 2006
  • Oliver Kahn (8x): 1997, 1999, 2000, 2001, 2003, 2005, 2006, 2008
  • Bastian Schweinsteiger (8x): 2003, 2005, 2006, 2008, 2010, 2013, 2014, 2015
  • Philipp Lahm (8x): 2006, 2008, 2010, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017
  • Klaus Augenthaler (7x): 1980, 1981, 1985, 1986, 1987, 1989, 1990
  • Lothar Matthäus (7x): 1985, 1986, 1987, 1994, 1997, 1999, 2000
  • Alexander Zickler (7x): 1994, 1997, 1999, 2000, 2001, 2003, 2005

Klaus Augenthaler war für zehn Jahre der alleinige Rekordhalter, bis er 2000 von Lothar Matthäus eingeholt wurde. 2005 gesellten sich dann Alexander Zickler und Mehmet Scholl dazu. Mehmet Scholl übertrumpfte seine Vereinskollegen bereits ein Jahr später – mit seinem achten und letzten Meistertitel. Zwei Jahre später konnte auch Oliver Kahn zum achten Mal Deutscher Meister werden.

Seit 2015 gehört auch Bastian Schweinsteiger diesem exklusiven Club an. Philipp Lahm stieß 2017 in seiner letzten Profisaison dazu.

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Welcher Spieler hat die meisten Torvorlagen in der Bundesliga gegeben?

Der Spieler mit den meisten Assists in der Bundesligahistorie ist Günther Netzer. Er brachte es auf 94 Vorlagen in 230 Bundesligaspielen. Das ist aktueller Rekord, aber auf Platz zwei lauert Frank Ribery. Am Ende der Saison 2014/2015 steht er mit 91 Vorlagen kurz davor, Netzer zu überholen. Dahinter befindet sich der altbekannte Gerd Müller auf Platz drei. Zusätzlich zu seinen uneinholbaren 365 Bundesligatoren gelangen ihm 87 Vorlagen.

Ein anderer Bayernspieler mit gleichem Nachnamen kann sich gute Chancen ausrechenen, bald ganz oben auf dieser Liste zu stehen. Thomas Müller ist derzeit mit 72 Vorlagen auf Platz 7, dürfte aber auch noch einige Spielzeiten in der Bundesliga vor sich haben.

In der Saison 2014/15 konnte Kevin de Bruyne den Rekord für die meisten Vorlagen in einer Saision egalisieren. Er konnte seinen Mitspielern 20 Tore auflegen – genau wie Zvjezdan Misimović in der Saision 2008/2009.

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Welcher Spieler schoss die meisten Tore in einem Bundesligaspiel?

Die meisten Tore in einem Spiel schoss Dieter Müller. Als einziger Spieler der Bundesligageschichte schaffte er es, 6 Tore in einem einzigen Spiel zu erzielen. Am Beginn der Saison 1977/78 traf der 1.FC Köln für den Müller aktiv war auf Werder Bremen. Dieter Müller begann seinen Torreigen in der 12. Minute. In der 32. Minute war bereits der erste Hattrick vollbracht. Aber Müller ließ sich an diesem Tag nicht vom Tor abbringen. Am Ende hatte er sechs Tore erzielt und damit gleichzeitig einen Rekord für die Ewigkeit.

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Welcher Bundesligaspieler hat bei den meisten Vereinen gespielt?

In der Bundesligageschichte war kein Spieler für so viele unterschiedliche Bundesligisten aktiv wie Michael Spies. Spies stand in den Jahren 1985 bis 1998 für insgesamt 7 unterschiedliche Bundesligavereine auf dem Platz. Zudem spielte er für 3 weitere Vereine in der 2. Bundesliga. Die längste Zeit im selben Verein verbrachte er beim VFL Wolfsburg: Drei Saisons, von 1995-1998.

  • VFB Stuttgart (1985-1987)
  • Karlsruher SC (1987-1989)
  • Borussia Mönchengladbach (1989-1991)
  • Hansa Rostock (1991-1992)
  • Hamburger SV (1992-1994)
  • Dynamo Dresden (1994-1995)
  • VFL Wolfsburg (1995-1998)

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Welcher Spieler hat in der Bundesliga die meisten Elfmeter geschossen?

Die meisten Elfmeter in der Geschichte der Bundesliga hat Gerd Müller geschossen. Insgesamt trat er 63 Mal vom Elfmeterpunkt an, um den Ball im Netz zu versenken. Davon verwandelte er 51 Elfmeter und scheiterte bei zwölf Versuchen. Damit ist er gleichzeitig auch der Spieler, der die meisten Elfmeter in der Bundesligageschichte verschossen hat: Wo gehobelt wird, da fallen eben Späne.

Allerdings ist der zweite Spieler in der Statistik, Manfred Kaltz, dann doch ein bisschen sicherer vom Elfemterpunkt gewesen und hat von 60 Elfern ganze 53 versenkt und kann sich mit dem Titel „Erfolgreichster Elfmeterschütze“ schmücken.

Auf Platz drei befindet sich die BVB-Legende Michael „Susi“ Zorc mit 57 versuchen (49 verwandelt).

Was auffällt: Die Spieler die in dieser Statistik das Podest besetzen haben alle nicht nur ihre gesamte Karriere in der Bundesliga verbracht, sondern waren auch ihre gesamte Profilaufbahn im gleichen Club aktiv.

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Welcher Spieler hat in der Bundesliga die meisten Elfmeter verwandelt?

Manfred Kaltz hat in der Geschichte der Bundesliga die meisten Elfmeter verwandelt. Der Europameister von 1980 und Rekordspieler beim Hamburger SV bestritt in den Jahren 1971 bis 1991 581 Bundesligaspiele und konnte aus 60 Elfmetern 53 Tore erzielen.

Bekannt für seine Bananenflanken, die meist den Kopf von Horst Hrubesch fanden („Manni Banane, ich Kopf, Tor“), war er lange Zeit Publikumsliebling beim HSV und verhalf der aus Brasilien stammenden Flankentechnik hierzulande zum Kultstatus.

Auf dem zweiten Platz befindet sich der ehemalige Stürmer des FC Bayern München, Gerd Müller (51) und dahinter Michael Zorc (49) vom BVB. Der derzeit beste aktive Spieler ist Hoffenheims Sejad Salihovic auf dem 11. Platz (28) und einen Platz dahinter findet sich Jörg Butt, der Torhüter, dem die meisten Elfmetertore in der Bundesligageschichte gelangen (26).

Die meisten Versuche hatte aber nicht Manfred Kaltz, sondern Gerd Müller. Dieser verschoss allerdings 12 Mal, während Kaltz nur bei sieben Versuchen scheiterte.

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Welcher Spieler hat in der Bundesliga die meisten Elfmeter verschossen?

Gerd Müller, der Bomber der Nation, ist nicht nur der Spieler mit den meisten Anläufen vom Elfmeterpunkt, sondern auch derjenige, der am häufigsten den Ball daneben gesetzt hat. Von 63 Versuchen fand der Ball 12 Mal nicht ins Netz. Das ist aber immerhin eine Erfolgsquote von knapp 80% Prozent, während der Ligaschnitt ca. 5% darunter liegt.

Anders sieht es da beispielsweise bei Eintracht Frankfurts Legende Jürgen Grabowski aus. Von 1965 bis 1980 spielte er für die Eintracht und wurde mit der Nationalmannschaft 1972 Europameister und 1974 Weltmeister. Elfmeter gehörten allerdings nicht zu seiner Paradedisziplin. Er verschoss acht Elfmeter bei 23 Anläufen. Das ist eine Erfolgsquote von 65% – die schlechteste von allen Elfmeterschützen mit mehr als 20 Versuchen.

Ein anderer und schnellerer Weg sich in der Bundesligageschichte zu verewigen, besteht darin, möglichst oft hintereinander zu verschießen. Den Rekord teilen sich derzeit fünf Spieler, die alle vier Mal nacheinander vom Elfmeterpunkt gescheitert sind: Nuri Sahin, Marco Pantelic, Bruno Labbadia, Harry Decheiver und Jürgen Moll.

Erfreulicher wird es, wenn man auf den Spieler mit den zweitmeisten Versuchen schaut: Manfred Kaltz hat von 60 Versuchen nur 7 verschossen und hat damit eine Erfolgsquote von fast 90% und ist der Spieler mit den meisten Elfmetertoren in der Bundesligageschichte.

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Welcher Torwart hat in der Bundesliga die meisten Elfmeter gehalten?

Die meisten Elfmeter in der Geschichte der Bundesliga hat Rudolf Kargus gehalten. „Rudi“ war von 1970-1990 aktiv und spielte unter anderem für den HSV und den 1.FC Nürnberg. Kargus stand auch drei Mal für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Platz. In seiner Bundeligakarriere konnte er 23 Elfmeter halten, mehr als jeder andere Torwart und erwarb sich so einen Ruf als „Elfmeterkiller“. Nach seiner Karriere zog sich Kargus zurück und begann als expressionistischer Maler zu arbeiten und hat schon mehrere Ausstellungen seiner Werke organisiert.

Blickt man auf die Anzahl der kassierten Elfmeter (47), ergibt sich eine Quote von ca. 30% gehaltenen Elfmetern. Die beste Quote aller Torhüter mit mehr als 10 gehaltenen Elfmetern hat Robert Enke. Er konnte 11 Elfmeter parieren und hat nur 16 ins Netz gelassen.

Der derzeit noch aktive Torhüter mit den meisten gehaltenen Elfern in der Bundesliga ist übrigens Bernd Leno. Zum Ende der Saison 2014/2015 hat er 8 Elfmeter gehalten und 17 Elfmetertore kassiert.

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Welcher Bundesligaspieler ist am häufigsten abgestiegen?

Es gibt drei Spieler in der Bundesligageschichte, die sich diesen Rekord teilen: Jürgen Rynio, Andreas Keim und Stephan Passlack.

Der erste Platz geht aber an den Torwart Jürgen Rynio, weil er es als einziger geschafft hat, mit fünf unterschiedlichen Mannschaften abzusteigen. Rynio dazu: „Andere werden mit Weltmeistertiteln in Verbindung gebracht, ich bin eben der Rekordabsteiger.“

  1. Jürgen Rynio: 1968 mit dem Karlsruher SC, 1969 mit dem 1.FC Nürnberg, 1972 mit Borussia Dortmund, 1978 mit St. Pauli und 1986 mit Hannover 96
  2. Andreas Keim: 1985 mit dem Karlsruher SC, 1987 mit Fortuna Düsseldorf, 1988 mit Homburg, 1989 und 1992 mit den Stuttgarter Kickers
  3. Stephan Passlack: 1991, 1993 und 1996 mit Bayer Uerdingen, 1999 mit Borussia Mönchengladbach und 2003 mit dem 1.FC Nürnberg

Jürgen Rynio sicherte sich diesen Rekord mit einer kuriosen Aktion: eigentlich hatte er seine Spielerkarriere schon beendet und war bei Hannover Torwarttrainer. Dann stellte er sich aber für die beiden letzten Saisonspiele nochmal ins Tor, verlor mit 0:5 und 0:7 und machte damit seinen 5. Abstieg perfekt.

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Welcher Spieler hat in der Bundesliga die meisten Roten Karten bekommen?

Den Rekord für die meisten Roten Karten in der Bundesligageschichte teilen sich gleich vier Spieler: Jens Nowotny, Torsten Wohlert, Fernando Meira und Maurizio Gaudino. Alle sahen in ihrer Bundesligakarriere fünf Mal den Roten Karton. Nowotny hat aber mit Gelb-Roten Karten stolze 8 Platzverweise und kann sich damit von den anderen absetzen.

In einer Saison, liegt der Rekord bei 3 Platzverweisen (Gelb-Rot inklusive). Diesen Rekord teilen sich ebenfalls vier Spieler: Bernard Trares, Marcelo Bordon, Aleksandar Vasoski und Josip Simunic. Trares stellte den Rekord als erster auf – seine Bestmarke besteht seit der Saison 94/95. Simunic und Vasoski schafften es beide in der Saison 06/07 drei Mal vom Platz zu fliegen.

Interessant ist, dass kein Spieler der den Rekord für die meisten Platzverweise pro Saison hält, unter den Rekordhaltern für die meisten Roten Karten in der Bundesligageschichte auftaucht.

Der ehemalige Freiburger Fallou Diagne ist bisher der Spieler mit den meisten Roten Karten pro gespielter Bundesligapartie. In 57 Bundesligapartien flog er drei Mal mit Rot vom Platz.

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