WM 1958 in Schweden

Die WM 1958 in Schweden gewann Brasilien um den 17-jährigen WM-Debütanten Pelé. Die deutsche Fußballnationalmannschaft erreichte den vierten Platz. Dem Franzosen Just Fontaine gelang außerdem mit 13 Turniertreffern ein Rekord für die Ewigkeit.

Allgemeines zur WM 1958

WM 1958 Statistik

AustragungsortSchweden
WeltmeisterBrasilien
Abschneiden Deutschlands Vierter Platz
Teilnehmer16
Partien35
Tore126
Tore (Ø)3,6
TorschützenkönigJust Fontaine (Frankreich)
13 Tore
Platzverweise3
Platzverweise (Ø)0,09
Zuschauer868.000
Zuschauer (Ø)24.800

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Zusammenfassung WM 1958

Endlich Weltweister! Seit 1938 ein ernsthafter Anwärter auf den Titel gelang dem Rekordweltmeister Brasilien erst beim sechsten Anlauf der erste Triumph.

Brasilien im Fußballhimmel

Und was für einer. Wie schon des Öfteren verfügte Brasilien auch 1958 über eine Traumelf aus Spielern wie Didi, Vavá, Garrincha oder dem 17-jährigen Jungstar Pelé. Jedoch blieb es diesmal nicht bei schönem Fußball. Trainer Vicente Feola hatte auf Umwegen Lehrstunden in der ungarischen Spielphilosophie erhalten und implementierte nun seinerseits das 4-2-4-System, mit ähnlichen Effekten wie bei der Goldenen Elf 1954. Des Weiteren konzentrierte sich die Seleção diesmal zusätzlich auf die Defensive, so dass sie erst im Halbfinale erstmals Gegentore hinnehmen musste.

Brasilien war damit die erste Mannschaft aus Südamerika, die eine WM in Europa gewinnen konnte. Umgekehrt gelang es mit Deutschland erst im Jahr 2014 einem europäischen Team, auf dem amerikanischen Kontinent zu triumphieren.

Von Toren und Feiern

Während der Weltmeister aus Brasilien im gesamten Turnierverlauf 16 Tore schoss, traf Frankreich sage und schreibe 23 Mal! Just Fontaine sorgte mit seinen 13 Treffern fast im Alleingang für den dritten Platz der Équippe Tricolore.

Ebenfalls zum Feiern aufgelegt waren die Fans des Gastgebers aus Schweden. Zwar blieben die Stadien vergleichsweise leer, dennoch legte das Team um den brillanten Stürmer Kurt Hamrin eine beachtliche Leistung ab. Der zweite Platz der Mannschaft von Trainer George Raynor (England) markiert bis heute den größten Erfolg Schwedens bei einer Weltmeisterschaft.

Die Wachablösung

1958 war das WM-Jahr der Wachablösung – einstige Fußballmächte verloren den Kontakt zur Weltspitze. Vorneweg: Uruguay. Der zweimalige Weltmeister (1930 und 1950) und Vierte der WM 1954 verpasste die Qualifikation und verabschiedete sich dauerhaft aus der Rolle des Turnierfavoriten. Auch Italien, das bereits in den beiden vorangegangen Turnieren nicht glänzen konnte, musste diesmal passen. Österreich und Ungarn nahmen zwar teil, kamen aber über die Vorrunde nicht hinaus.

Einer der neuen Herausforderer war die westdeutsche Fußballnationalmannschaft. Nach dem überraschenden Sieg bei der WM 1954 konnte sich die Mannschaft von Trainer Sepp Herberger, trotz des Wehklagens über die verlorene Schlacht von Göteborg endgültig in der Weltspitze etablieren.

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Wo und wann fand die WM 1958 statt?

Die Fußball-Weltmeisterschaft 1958 wurde vom 8. bis 29. Juni in Schweden ausgetragen. An dem Turnier nahmen 16 Mannschaften teil, die in in insgesamt 35 Partien gegeneinander antraten. Gespielt wurde in den Stadien der Städte Uddevalla, Sandviken, Göteborg, Västerås, Borås, Örebro, Halmstad, Eskilstuna, Helsingborg, Solna, Malmö und Norrköping. Bei dieser sechsten WM-Endrunde gewann Brasilien zum ersten Mal den Titel.

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Welche Mannschaft gewann die WM 1958?

Bei der WM 1958 in Schweden konnte Brasilien erstmals den WM-Titel erringen. Die Seleção um den jungen Pelé traf in der Vorrunde zunächst auf Österreich (3:0), England (0:0) und die Sowjetunion (2:0). Anschließend gewann das Team von Trainer Vicente Feola im Viertelfinale gegen Wales (1:0) und im Halbfinale gegen Frankreich (5:2). Im Endspiel bezwang Brasilien schließlich die Gastgeber aus Schweden mit 5:2.

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Welche Spiele wurden bei der WM 1958 ausgetragen?

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden wurden insgesamt 35 Spiele ausgetragen. Es gab eine Vorrunde mit vier Gruppen à vier Teams, die jeweils gegeneinander antraten. Der Tabellenerste und der Tabellenzweite einer jeden Gruppe zogen in die K.O.-Runde ein. Bei Punktgleichheit zwischen dem Zweiten und Dritten wurde ein Entscheidungsspiel ausgetragen. Es folgt eine Auflistung der Spielpaarungen:

WM 1958 – Spiele & Ergebnisse

Vorrunde
Gruppe 1
  • Argentinien vs. BR Deutschland (1:3)
  • Nordirland vs. Tschechoslowakei (1:0)
  • Argentinien vs. Nordirland (3:1)
  • BR Deutschland vs. Tschechoslowakei (2:2)
  • BR Deutschland vs. Nordirland (2:2)
  • Tschechoslowakei vs. Argentinien (6:1)
  • Entscheidungsspiel: Nordirland vs. Tschechoslowakei (2:1 n. V., 1:1)
PlatzMannschaftSpielePunkteTore
1.BR Deutschland34:27:5
2.Nordirland33:34:5
3.Tschechoslowakei33:38:4
4.Argentinien32:405:10
Gruppe 2
  • Frankreich vs. Paraguay (7:3)
  • Jugoslawien vs. Schottland (1:1)
  • Jugoslawien vs. Frankreich (3:2)
  • Paraguay vs. Schottland (3:2)
  • Frankreich vs. Schottland (2:1)
  • Paraguay vs. Jugoslawien (3:3)
PlatzMannschaftSpielePunkteTore
1.Frankreich34:211:7
2.Jugoslawien34:27:6
3.Paraguay33:309:12
4.Schottland31:54:6
Gruppe 3
  • Schweden vs. Mexiko (3:0)
  • Ungarn vs. Wales (1:1)
  • Mexiko vs. Wales 1:1
  • Schweden vs. Ungarn (2:1)
  • Schweden vs. Wales (0:0)
  • Ungarn vs. Mexiko (4:0)
  • Entscheidungsspiel: Wales vs. Ungarn (2:1)
PlatzMannschaftSpielePunkteTore
1.Schweden35:15:1
2.Wales33:32:2
3.Ungarn33:36:3
4.Mexiko31:51:8
Gruppe 4
  • Brasilien vs. Österreich (3:0)
  • Sowjetunion vs. England (2:2)
  • Brasilien vs. England (0:0)
  • Sowjetunion vs. Österreich (2:0)
  • Brasilien vs. Sowjetunion (2:0)
  • Entscheidungsspiel: Sowjetunion vs. England (1:0)
PlatzMannschaftSpielePunkteTore
1.Brasilien35:15:0
2.Sowjetunion33:34:4
3.England33:34:4
4.Österreich31:52:7
Finalrunde
Viertelfinale
  • BR Deutschland vs. Jugoslawien (1:0)
  • Schweden vs. Sowjetunion (2:0)
  • Frankreich vs. Nordirland (4:0)
  • Brasilien vs. Wales (1:0)
Halbfinale
  • Brasilien vs. Frankreich (5:2)
  • Schweden vs. BR Deutschland (3:1)
Spiel um Platz Drei
  • Frankreich vs. BR Deutschland (6:3)
Finale
  • Brasilien vs. Schweden (5:2)

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Wer schoss bei der WM 1958 die meisten Tore?

Torschützenkönig der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden wurde Just Fontaine. Mit 13 Treffern in einem WM-Turnier (sechs Spiele) gelang dem Franzosen ein Fabelrekord, der bis heute unerreicht blieb. Der Brasilianer Pelé kam mit sechs Toren in vier Spielen auf Rang Zwei, der dritte Platz ging an den Deutschen Helmut Rahn und den Argentinier Omar Oreste Corbatta mit jeweils sechs Toren in sechs Spielen. Es folgt eine Auflistung der zehn besten Torschützen des Turniers:

RangSpieler (Mannschaft)SpieleToreTore pro Spiel
1.Just Fontaine (Frankreich)6132,17
2.Pelé (Brasilien)461,5
3.Helmut Rahn (BR Deutschland)661
4.Omar Oreste Corbatta (Argentinien)661
5.Vavá (Brasilien)451,25
6.Peter McParland (Nordirland)551
7.Zdeněk Zikán (Tschechoslowakei)341,33
8.Lajos Tichy (Ungarn)441
9.Kurt Hamrin (Schweden)540,8
Agne Simonsson (Schweden)540,8

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Wer war der beste Spieler der WM 1958?

Wer den besten Spieler der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden sucht, kommt an Just Fontaine nicht vorbei. Dem Franzosen gelangen schwindelerregende 13 Tore in 6 WM-Spielen. Ansonsten glänzte der 17-jährige Brasilianer Pelé mit immerhin 6 Toren in vier Partien.

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Was ist die Schlacht von Göteborg?

Als Schlacht von Göteborg bezeichneten deutsche Medien die Halbfinalpartie Schweden gegen Deutschland bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden. Die schwedische Presse erinnerte im Vorfeld des Spiels intensiv an die deutsche NS-Vergangenheit. Das Publikum im Hexenkessel von Göteborg erzeugte, auch aufgrund der unerwarteten Chance auf einen schwedischen Titelgewinn, eine entsprechende Atmosphäre.

Beim Stand von 1:1 revanchierte sich der deutsche Abwehrspieler Erich Juskowiak bei Kurt Hamrin für ein zuvor erfolgtes Foul und wurde vom ungarischen Schiedsrichter István Zsolt vom Platz gestellt. Als Fritz Walter dann kurze Zeit später auch noch nach einem Foul schwer verletzt ausschied, spielte die deutsche Mannschaft nur noch mit 9 Akteuren und verlor folgerichtig mit 1:3. Vor dem Spiel und danach kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen den Fans.

Folgen eines Fußballspiels

In Deutschland reagierte die Öffentlichkeit äußerst gereizt auf den Vorfall: so verweigerten beispielsweise einige Gastwirte schwedischen Touristen den Zutritt. DFB-Präsident Peco Bauwens kündigte sogar an, nie wieder schwedischen Boden zu betreten. Das sportliche Verhältnis normalisierte sich erst in den 1960er Jahren.

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Deutsche Fußball­nationalmannschaft (West)

Wie schnitt Deutschland bei der WM 1958 ab?

Die DFB-Elf um Fritz Walter, Hans Schäfer und Uwe Seeler erreichte bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden den vierten Platz. Als amtierender Weltmeister schied das deutsche Team im Halbfinale in der Schlacht von Göteborg gegen den Gastgeber Schweden (Ergebnis: 1:3) aus – in der deutschen Öffentlichkeit wurde im Anschluss an die Partie über die deutschenfeindlichen Gesänge des Publikums und die vermeintlich brutale schwedische Spielweise geklagt. Trainer Sepp Herberger bezeichnete die Schweden jedoch als verdiente Sieger. Das Spiel um Platz Drei verlor die (west-)deutsche Auswahl schließlich mit 3:6 gegen Frankreich.

Deutschland im Kreis der Weltspitze

Obwohl die deutsche Presse sehr mit den Umständen des Ausscheidens haderte, lässt sich das Abschneiden der DFB-Auswahl auch positiv bewerten: Immerhin hatte die Elf von Sepp Herberger mit dem vierten Platz bewiesen, dass sie nach dem Überraschungserfolg von 1954 weiterhin zur Weltspitze gehörte.

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Wer stand im deutschen Kader bei der WM 1958?

Die (west-)deutsche Nationalmannschaft reiste mit 18 Spielern zur Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden; vier weitere Spieler standen zusätzlich auf Abruf bereit. Mit Herbert Erhardt, Georg Stollenwerk, Horst Szymaniak, Helmut Rahn und Kapitän Hans Schäfer standen fünf Spieler in allen sechs Partien auf dem Platz. Trainiert wurde die DFB-Auswahl von Sepp Herberger und seinem Co-Trainer Helmut Schön. Kapitän der Mannschaft war Hans Schäfer. Es folgt eine Auflistung der Spieler mitsamt der Einsätze und erzielten Tore:

SpielerPositionDamaliger VereinGeburtstagSpieleTore
Fritz HerkenrathTorwartRot-Weiss Essen09.09.192850
Heinrich KwiatkowskiTorwartBorussia Dortmund16.07.192610
Herbert ErhardtVerteidigung (Mittelläufer)SpVgg Fürth06.07.193060
Erich JuskowiakVerteidigung (Innenverteidiger)Fortuna Düsseldorf07.09.192650
Georg StollenwerkVerteidigung (Innenverteidiger)1. FC Köln19.12.193060
Heinz WewersVerteidigung (Mittelläufer)Rot-Weiss Essen27.07.192710
Horst EckelMittelfeld (Außenläufer)1. FC Kaiserslautern08.02.193240
Karl-Heinz SchnellingerMittelfeld (Außenläufer)SG Düren 9931.03.193920
Horst SzymaniakMittelfeld (Außenläufer)Wuppertaler SV29.08.193460
Fritz WalterSturm (Halbstürmer)1. FC Kaiserslautern31.10.192050
Alfred SchmidtSturm (Halbstürmer)Borussia Dortmund05.09.193520
Hans SturmSturm (Halbstürmer)1. FC Köln03.09.193510
Hans CieslarczykSturm (Außenstürmer)SV Sodingen03.05.193721
Alfred KelbassaSturm (Mittelstürmer)Borussia Dortmund21.04.192510
Bernhard KlodtSturm (Außenstürmer)FC Schalke 0426.10.192620
Helmut RahnSturm (Außenstürmer)Rot-Weiss Essen16.08.192966
Hans SchäferSturm (Halbstürmer)1. FC Köln19.10.192763
Uwe SeelerSturm (Mittelstürmer)Hamburger SV05.11.193652

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Mit welcher Aufstellung spielte Deutschland bei der WM 1958?

Die DFB-Auswahl spielte bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1962 in Chile im klassischen WM-System. Dabei formieren sich die Abwehrspieler und die Mittelläufer wie ein M, die Stürmer und Halbstürmer wie ein W – das System entspricht etwa einem 3-2-5.

Vor Torwart Fritz Herkenrath verteidigten Erich Juskowiak und Georg Stollenwerk. Als zentraler Stopper und drittes Glied der Abwehr agierte der Mittelläufer Herbert Erhardt. Außenläufer im Mittelfeld waren Horst Szymaniak und zumeist Horst Eckel. Im Angriff war Uwe Seeler als Mittelstürmer gesetzt, die Position des Halbstürmers spielten Fritz Walter und Hans Schäfer bzw. Alfred Schmidt. Manchmal wurde Kapitän Schäfer nämlich auch als Außenstürmer eingesetzt. Auf dieser Position agierten ansonsten Helmut Rahn sowie Bernhard Klodt bzw. Hans Cieslarczyk. Als Beispiel folgt die deutsche Aufstellung im Halbfinale gegen Schweden.

Deutsche Aufstellung (Halbfinale, Schweden vs. BR Deutschland, Endstand: 3:1)

Deutsches WM-Team 1958
Deutsches WM-Team 1958

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Gegen welche Teams spielte Deutschland bei der WM 1958?

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden spielte die DFB-Elf zunächst in der Vorrunde gegen Argentinien (3:1), Tschechoslowakei (2:2) und Nordirland (2:2). Im Viertelfinale setzte sich die deutsche Mannschaft mit 1:0 gegen Jugoslawien durch. Im Halbfinale schied das Team dann gegen Schweden aus (1:3). Das Spiel um Platz Drei verlor die Auswahl von Trainer Sepp Herberger schließlich mit 3:6 gegen Frankreich. Es folgt eine Auflistung der deutschen Spiele:

Argentinien vs. BR Deutschland (1:3)

Gruppe 1, 1. Spieltag

Tor(e): 1:0 Omar Corbatta (2.), 1:1 Helmut Rahn (32.), 1:2 Uwe Seeler (40.), 1:3 Helmut Rahn (79.)

Details

Datum/Ort: 8.6.1958, 19:00 Uhr in Malmö (Malmö Stadion)

Zuschauer: 31.156

Schiedsrichter: Reg Leafe (England)


Argentinien

Amadeo Carrizo – Federico Vairo, Francisco Lombardo, Néstor Rossi - José Varacka, Pedro Dellacha (Kapitän) - Omar Corbatta, Eliseo Prado, Norberto Menéndez, Alfredo Rojas, Osvaldo Cruz

Trainer: Guillermo Stábile

BR Deutschland

Fritz Herkenrath – Herbert Erhardt, Erich Juskowiak, Horst Eckel, Georg Stollenwerk - Horst Szymaniak, Fritz Walter, Alfred Schmidt - Helmut Rahn, Hans Schäfer (Kapitän), Uwe Seeler

Trainer: Sepp Herberger

BR Deutschland vs. Tschechoslowakei (2:2)

Gruppe 1, 2. Spieltag

Tor(e): 0:1 Milan Dvořák (24., Foulelfmeter), 0:2 Zdeněk Zikán (43.), 1:2 Hans Schäfer (59.), 2:2 Helmut Rahn (70.)

Details

Datum/Ort: 11.6.1958, 19:00 Uhr in Helsingborg (Olympia)

Zuschauer: 25.000

Schiedsrichter: Arthur Edward Ellis (England)


BR Deutschland

Fritz Herkenrath – Herbert Erhardt, Erich Juskowiak, Georg Stollenwerk, Karl-Heinz Schnellinger - Horst Szymaniak, Fritz Walter - Hans Schäfer (Kapitän), Helmut Rahn, Uwe Seeler, Bernhard Klodt

Trainer: Sepp Herberger

Tschechoslowakei

Břetislav Dolejší – Gustav Mráz, Ladislav Novák (Kapitän), Svatopluk Pluskal, Ján Popluhár - Josef Masopust - Milan Dvořák, Pavol Molnár, Zdeněk Zikán, Václav Hovorka, Jiří Feureisl

Trainer: Karel Kolský

BR Deutschland vs. Nordirland (2:2)

Gruppe 1, 3. Spieltag

Tor(e): 0:1 Peter McParland (17.), 1:1 Helmut Rahn (20.), 1:2 Peter McParland (58.), 2:2 Uwe Seeler (79.)

Details

Datum/Ort: 15.61958, 19:00 Uhr in Malmö (Malmö Stadion)

Zuschauer: 21.990

Schiedsrichter: Joaquim Campos (Portugal)


BR Deutschland

Fritz Herkenrath – Herbert Erhardt, Erich Juskowiak, Horst Eckel, Georg Stollenwerk - Horst Szymaniak, Fritz Walter - Helmut Rahn, Hans Schäfer (Kapitän), Uwe Seeler, Bernhard Klodt

Trainer: Sepp Herberger

Nordirland

Harry Gregg – Willie Cunningham, Alf McMichael, Dick Keith - Danny Blanchflower (Kapitän), Bertie Peacock – Billy Bingham, Wilbur Cush, Jimmy McIlroy, Peter McParland, Tommy Casey

Trainer: Peter Doherty

BR Deutschland vs. Jugoslawien (1:0)

Viertelfinale

Tor(e): 1:0 Helmut Rahn (12.)

Details

Datum/Ort: 19.6.1958, 19:00 Uhr in Malmö (Malmö Stadion)

Zuschauer: 20.055

Schiedsrichter: Paul Wyssling (Schweiz)


BR Deutschland

Fritz Herkenrath – Herbert Erhardt, Erich Juskowiak, Horst Szymaniak - Georg Stollenwerk, Helmut Rahn – Fritz Walter, Alfred Schmidt, Hans Schäfer (Kapitän), Uwe Seeler

Trainer: Sepp Herberger

Jugoslawien

Srboljub Krivokuća – Vasilije Šijaković, Tomislav Crnković, Branko Zebec (Kapitän) - Miloš Milutinović, Dobrosav Krstić – Vujadin Boškov, Aleksandar Petaković, Todor Veselinović, Zdravko Rajkov, Radivoje Ognjanović

Trainer: Aleksandar Tirnanić

Schweden vs. BR Deutschland (3:1)

Halbfinale

Tor(e): 0:1 Hans Schäfer (24.), 1:1 Lennart Skoglund (32.), 2:1 Gunnar Gren (81.), 3:1 Kurt Hamrin (88.)

Platzverweis: Erich Juskowiak (59.)

Details

Datum/Ort: 24.6.1958, 19:00 Uhr in Göteborg (Ullevi)

Zuschauer: 49.471

Schiedsrichter: István Zsolt (Ungarn)


Schweden

Kalle Svensson – Orvar Bergmark, Sven Axbom, Nils Liedholm (Kapitän) - Sigge Parling, Kurt Hamrin – Gunnar Gren, Agne Simonsson, Lennart Skoglund, Bengt Gustavsson, Reino Börjesson

Trainer: George Raynor

BR Deutschland

Fritz Herkenrath – Herbert Erhardt, Erich Juskowiak, Horst Eckel - Horst Szymaniak, Georg Stollenwerk – Helmut Rahn, Fritz Walter, Hans Schäfer (Kapitän), Uwe Seeler, Hans Cieslarczyk

Trainer: Sepp Herberger

Frankreich vs. BR Deutschland (6:3)

Spiel um Platz Drei

Tor(e): 1:0 Just Fontaine (16.), 1:1 Hans Cieslarczyk (18.), 2:1 Raymond Kopa (27., Foulelfmeter), 3:1 Just Fontaine (36.), 4:1 Yvon Douis (50.), 4:2 Helmut Rahn (52.), 5:2 Just Fontaine (78.), 5:3 Hans Schäfer (84.), 6:3 Just Fontaine (89.)

Details

Datum/Ort: 28.6.1958, 17:00 Uhr in Göteborg (Ullevi)

Zuschauer: 32.483

Schiedsrichter: Juan Regis Brozzi (Argentinien)


Frankreich

Claude Abbes – Raymond Kaelbel, André Lerond, Maurice Lafont - Armand Penverne (Kapitän), Jean-Jacques Marcel – Maryan Wisnieski, Raymond Kopa, Just Fontaine, Yvon Douis, Jean Vincent

Trainer: Albert Batteux

BR Deutschland

Heinrich Kwiatkowski – Herbert Erhardt, Heinz Wewers, Horst Szymaniak - Georg Stollenwerk, Helmut Rahn – Hans Schäfer (Kapitän), Hans Cieslarczyk, Alfred Kelbassa, Hans Sturm, Karl-Heinz Schnellinger

Trainer: Sepp Herberger

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Wer waren die deutschen Torschützen bei der WM 1958?

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden trafen insgesamt vier Spieler für Deutschland. Bester Torschütze wurde Helmut Rahn mit sechs Treffern, gefolgt von Hans Schäfer (3 Tore) und Uwe Seeler (2 Tore). Die DFB-Elf erzielte dementsprechend 12 Treffer. Es folgt eine Übersicht der Torschützen:

     
SpielerDamaliger VereinSpieleToreTore erzielt in Partie:
Helmut RahnRot-Weiss Essen66Argentinien vs. BR Deutschland (Gruppenphase, Endstand: 1:3)
1:1 (32.)
1:3 (79.)
BR Deutschland vs. Tschechoslowakei (Gruppenphase, Endstand: 2:2)
2:2 (70.)
BR Deutschland vs. Nordirland (Gruppenphase, Endstand: 2:2)
1:1 (20.)
BR Deutschland vs. Jugoslawien (Viertelfinale, Endstand: 1:0)
1:0 (12.)
BR Deutschland vs. Frankreich (Spiel um Platz Drei, Endstand: 3:6)
2:4 (52.)
Hans Schäfer1.FC Köln63BR Deutschland vs. Tschechoslowakei (Gruppenphase, Endstand: 2:2)
1:2 (59.)
BR Deutschland vs. Schweden (Halbfinale, Endstand: 1:3)
1:0 (24.)
BR Deutschland vs. Frankreich (Spiel um Platz Drei, Endstand: 3:6)
3:5 (84.)
Uwe SeelerHamburger SV52Argentinien vs. BR Deutschland (Gruppenphase, Endstand: 1:3)
1:2 (40.)
BR Deutschland vs. Nordirland (Gruppenphase, Endstand: 2:2)
2:2 (79.)
Hans CieslarczykSV Sodingen21BR Deutschland vs. Frankreich (Spiel um Platz Drei, Endstand: 3:6)
1:1 (18.)

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